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31 März 2014

Sporttasche Retro

ab sofort zum nachmachen im Nähkästchen!

Handliche Umhängetasche mit großem Fassungsvermögen.
Die fertige Tasche ist etwa 28x38x10cm groß, umlaufende Paspeln halten sie in Form.
Die Fronttasche bietet sich für individuelle, dekorative Applikationen an. Vielleicht das Logo von Ihrem Sportverein, das Familienwappen, Ihre Initialen oder irgend ein anderes schönes Motiv. Das verwendete Kunstleder ist kräftig, lässt sich aber einfach verarbeiten und bei Bedarf sogar waschen.

22 März 2014

Schon wieder so ein gänzlich überflüssiges Produkt

dachte ich, als ich zum ersten Mal der Transfer-Lochfolie von Prym begnegnete:
http://funfabric.com/halli.php?020420_25106


Eben wollte ich diese Zeichnung auf ein Stück Kunstleder übertragen. Schablone ausschneiden und drumherum malen? Kopierpapier suchen und damit übertragen? Ich habs dann mal mit der vermeintlich überflüssigen Lochfolie versucht und mir zu diesem Zwecke beim Tochterkind einen nicht permanenten Folienschreiber ausgeliehen.



Durch die Glasklare Folie lässt sich das Motiv ganz einfach abpausen. Die Löcher machen den Strich allerdings etwas holprig - ist also nix für filigrane Motive.



Folie auf die Rückseite des Kunstleders gelegt und noch mal die Linien nachgemalt. Farbe kommt dann nur durch die Löcher, ist aber gut zu erkennen, wie man sieht.



Ratz fatz war das Ampelmännchen übertragen und ausgeschnitten. Gar nicht mal so schlecht diese Folie musste ich feststellen, als ich Sie unterm Wasserhahn von der Farbe befreite - die Folie ist nämlich mehrfach verwendbar. (Sollte Sie auch bei dem Preis...)



So, und hier ist nun mein fertiger Ampelmann auf dem Weg zu einem neuen Projekt - demnächst mehr...


22 November 2010

made in USA



Heute durfte ich ganz viele weiche Stoffrollen aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten auspacken.
Jetzt kann der Winter kommen !

Die Weste ist übrigens auch fertig - aber die zeige ich dann morgen :-)

31 Oktober 2010

Das Resteshirt

Es waren einmal zwei Stoffreste aus allerfeinster, mercerisierter Baumwolle, die waren unzertrennlich, weil sie so gut zusammen passten. Viele Monde harrten sie tapfer in meinem Stoffregal aus und träumten davon gemeinsam in die große weite Welt hinauszuziehen.
Dem bösen, gefräßigen Lumpensack waren sie schon bei einigen Aufräumaktionen entwischt, aber wäre beim nächsten mal wieder das Glück mit ihnen?
Schließlich waren sie von so unscheinbarer Farbe und jeder von ihnen von viel zu kleinem kleinem Format um sich in ein tragbares Kleidungsstück verwandeln zu können, aber gemeinsam haben sie es geschafft.
Und weil sie nicht gestorben sind, trage ich sie heute :-)



Das Schnittmuster ist von KwikSew, der helle Stoffrest sah so aus, der dunkle fast identisch:



Die beiden Stoffe habe ich aufeinander gelegt und in der Größe des Rückenteils mit reichlich Zugabe ausgeschnitten:



Das Ganze habe ich dann beherzt und diagonal in Streifen geschnitten:



Um es danach wieder zusammen zu setzten, aber diesmal immer abwechselnd eins von den hellen und dunklen Stücken. Zuerst einmal mit Stecknadeln:



Und dann mit dem 'genähten' Zickzackstich. Der sieht gut aus, und dehnt sich mit, wenn die Naht gedehnt wird:



Die sichtbaren Schnittkanten werden hoffentlich im Laufe der Zeit etwas ausfranseln und dem Shirt ein gerüttelt maß Vintage-Feeling verleihen :-)
Aus den beiden zusammengesetzten Stücken konnte ich nun das Vorder- und Rückenteil ausschneiden:



Die Ärmel habe ich gegen jede Regel der Schneiderkunst quer zum Maschenlauf ausgeschnitten, weil es wirklich nicht anders passte. Und noch mehr Teilungsnähte wollte ich eigentlich nicht machen...
Das Halsbündchen habe ich aus zwei Stücken zusammengesetzt, die Nähte sind aber im Nacken und kaum sichtbar. Genäht war das Shirt dann ratzfatz entsprechend der Anleitung. Es ist komplett auf einer einfachen Haushaltsmaschine genäht, die Säume und die Steppnaht am Halsbündchen habe ich mit der Zwillingsnadel gemacht. Zwar bin ich stolze Besitzerin einer Coverlock-Maschine, hatte aber keine Lust die einzufädeln ;-)

29 Oktober 2010

pimp my shirt



Das da oben ist ein 'Jigglypuff Plush Doll Backpack' den hat mein Großer in der Kanadischen eBucht ersteigert. Das plüschige Teil sollte als Geburtstagsüberraschung für seine Freundin dienen, schaffte aber leider den Weg über den Atlantik nicht rechtzeitig. Heute war Stichttag und kein Jigglypuff in Sicht ... oh je ...

War es Zufall oder Schicksal:
Da lagen noch zwei Flockfolien auf meinem Schreibtisch, in rosa und hellblau. Die Farben sind neu und mussten noch in den Shop geräumt werden. Ein fast neues T-Shirt in passender Größe fand sich in der Bügelwäsche, Tante Google lieferte auf Anfrage jede Menge Pummeluff-Bilder als Vorlage und eine halbe Stunde Zeit war auch noch.



Also Vorlage ausgesucht, vergrößert gedruckt, ausgeschnitten und auf der Folie drumrum gemalt. Wegen der knappen Zeit habe ich nicht besonders sorgfältig mit einer kleinen Schere ausgeschnitten. Die Einzelteile auf dem T-Shirt zusammengesetzt, aufgebügelt, fertig! Und hier das Resultat in ganzer Pracht:



Der Große fand es ganz gut - nicht so gut wie den Rucksack, aber OK
(Einzige Einschränkung: Das Shirt ist ausgezeichnet mit Gr.L ! Entspricht zwar nach den Maßen etwa Gr.36 und sitzt dann noch knapp, aber die junge Dame wäre da empfindlich...)

15 Oktober 2010

die Hose

ja, ich weiß, es war still hier im September ... ich war aber nicht ganz untätig sondern habe neben meinen üblichen Pflichten Unmengen von Hosen genäht - hier eine kleine Auswahl:



So ganz zufrieden bin ich ja nie, aber ich denke, dass ich das Projekt nun in die weite Welt entlassen darf: Hier ist die Hose für Alle :-)

01 August 2010

für lau

gibts mal wieder was im Nähkästchen!

Eigentlich nähe ich lieber, darum dauert es mit der Dokumentation der Projekte immer eine Weile, oder es gibt einfach keine ...
zum Glück darf ich das selbst entscheiden :-)
Wegen des markanten Einsatzes von Reißverschlüssen habe ich diese kleine Tasche 'zipp' genannt.


Das erste Modell dieser Art war eigentlich nur ein Test, begleitet mich jetzt aber fast täglich.
Die Nächste ist dann etwas dezenter geworden. Nicht zuletzt, weil die Arbeitsschritte dokumentieren werden wollten und meine kleine Kamera Probleme mit Rottönen hat...

Anleitung und Schnitt gibts kostenlos, ich freue mich aber wie immer sehr über Feedback :-)